Eine Mütterpflegerin ist für dich da – nicht nur für dein Baby.
Nach der Geburt beginnt eine körperlich und emotional fordernde Zeit: das Wochenbett. In dieser Phase braucht nicht nur dein Kind Fürsorge, sondern auch du selbst.
Mütterpflege bedeutet „Mothering the Mother“. Ich unterstütze ich dich dort, wo du es brauchst. Mütterpflege bedeutet, Alltagssorgen abgeben zu dürfen, Care-Arbeit abgeben zu dürfen. Das kann ganz unterschiedlich aussehen.
Ich wickle oder trage dein Baby, damit du schlafen kannst. Ich beschäftige dein Baby, damit du duschen kannst. Ich koche ein warmes Mittagessen für dich. Ich sauge durch, damit du Zeit zum Kuscheln und Heilen hast. Ich spiele mit Geschwisterkindern – oder gebe dir Raum, um mal wieder Zeit nur für sie zu haben. Ich räume die liegengebliebene Wäsche weg. Ich höre zu, wenn du reden willst oder bin einfach nur still bei dir.
Mein Ziel ist es, dir Zeit, Entlastung und Sicherheit zu schenken – damit du dich auf das Wesentliche konzentrieren kannst: dein Baby und dich selbst. Ich bin da, damit du dich nicht zwischen Baby, Haushalt und Erwartungen verlierst. Damit du nicht nur „funktionierst“, sondern dich im Wochenbett wirklich erholen kannst – körperlich, emotional, mental.
Für dich. Für dein Baby. Für eure Bindung.
Mothering the mother
Mütterpflege ist praktische Hilfe und emotionale Entlastung zugleich.
Ich unterstütze dich im Alltag nach der Geburt oder auch schon während deiner Schwangerschaft. Zum Beispiel durch:
– leichte hauswirtschaftliche Tätigkeiten (z. B. Kochen, Aufräumen, Wäsche)
– Hilfe bei der Organisation deines neuen Tagesrhythmus
– Hilfe bei der Säuglingspflege
– Gespräche, Zuhören, emotionales Halten
– Entlastung bei der Betreuung älterer Kinder
– Tipps zur Selbstfürsorge, Körperwahrnehmung und Rückzug
Gleichzeitig bin ich nicht „einfach nur Hilfe im Haushalt“. Ich begleite dich ganzheitlich, mit Blick auf deine körperliche Erholung, deine Gefühle, deine neue Rolle.
Wichtig: Ich ersetze keine medizinische Betreuung. Aber ich schaffe den Rahmen, in dem Heilung, Bindung und Orientierung möglich werden.
Zum besseren Verständnis
Das Wichtigste zu Beginn: Mütterpflegerinnen ersetzen keine Hebamme! Aber sie arbeiten gerne mit dieser zusammen.
Hebammen übernehmen die medizinische und fachliche Versorgung von Mutter und Kind: Sie begleiten die Rückbildung, beobachten die Wundheilung, helfen beim Stillstart und beantworten alle medizinisch-fachlichen Fragen.
Als Mütterpflegerin bin ich nicht medizinisch tätig. Mein Fokus liegt auf dem Alltag im Wochenbett, dem „häuslichen“: Ich sorge für Erholung, Ordnung, Wärme und Ruhe – durch praktische Hilfe, emotionale Unterstützung und Begleitung.
Eine Doula ist eine emotionale Geburtsbegleiterin – ich bin deine praktische Wochenbettbegleiterin.
Doulas begleiten Frauen vor, während und unmittelbar nach der Geburt. Sie geben Halt, stärken das Vertrauen in den eigenen Körper und schaffen einen geschützten Raum für das Geburtserlebnis.
Als Mütterpflegerin begleite ich dich vor allem in der Zeit nach der Geburt und darüber hinaus. Ich komme regelmäßig zu dir nach Hause, helfe im Alltag, entlaste dich praktisch und emotional und schaffe dir Raum zur Erholung. Ich arbeite alltagszentriert und praktisch unterstützend.
Beides kann sich wunderbar ergänzen.
Bei Krankenkassen läuft die Mütterpflege unter „Haushaltshilfe“.
Jedoch bin ich bin keine Putzkraft – ich bin deine Wochenbettbegleiterin.
Haushaltshilfen unterstützen bei Reinigungsarbeiten und groben Aufgaben im Haushalt.
Als Mütterpflegerin bin ich in erster Linie für dich da. Ich koche mit Blick auf deine Erholung. Ich übernehme kleine Aufgaben, damit du durchatmen kannst. Und ich helfe dir dabei, dich selbst nicht zu vergessen.
Ich bringe Fachwissen über das Wochenbett mit, verstehe die psychische Ausnahmesituation nach der Geburt – und begleite dich mit Respekt, Einfühlungsvermögen und echter Präsenz.
Ist das was für mich?
Besonders hilfreich ist sie für:
– Erstgebärende, die Orientierung und Sicherheit suchen
– Mütter mit mehreren Kindern, die Entlastung brauchen
– Frauen mit seelischer Vorbelastung, Ängsten oder Erschöpfung
– sensible, hochwahrnehmende Mütter, die feinfühlige Begleitung schätzen
– Alleinerziehende oder Frauen ohne familiäres Netzwerk
– Frauen, die durch Geburtsverletzungen, Kaiserschnittnarbe, usw. eingeschränkt sind
In vielen Fällen übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Mütterpflege.
Was mir wichtig ist:
Auch wenn du nicht genau weißt, ob du überhaupt Unterstützung „verdienst“: du tust es!
Aussagen wie „Früher haben wir das auch allein geschafft“ verunsichern viele Frauen.
Doch die Realität heute ist eine andere:
Familienstrukturen haben sich verändert, Netzwerke fehlen oft, und die Erwartungen an Mütter sind höher denn je.
Du musst das nicht alleine tragen.
Du darfst Hilfe annehmen – nicht, weil du etwas nicht schaffst, sondern weil du es nicht alleine schaffen musst.
Mütterpflege ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Selbstfürsorge und Verantwortung.
Und ein gutes Wochenbett ist kein Luxus, sondern eine Investition in deine Kraft als Mutter.
Ob du noch unsicher bist oder schon weißt, dass du Unterstützung brauchst, ich nehme mir gern Zeit für dich. In einem unverbindlichen Kennenlerngespräch schauen wir gemeinsam, ob und wie ich dich begleiten kann.
Schreib mir einfach, ich melde mich zeitnah bei dir zurück.